Willkommen auf den Seiten der BürgerStiftung Erfurt


Der Name ist Programm: Bürgerinnen und Bürger stiften Geld, Zeit, Talente, Ideen, Kraft – für die Entwicklung ihrer Stadt. Die gestifteten Beiträge bleiben dauerhaft erhalten – von den Erträgen fördert und initiiert die BürgerStiftung Erfurt Ideen und Projekte.

Die BürgerStiftung Erfurt sieht sich als Partner von Vereinen, Stiftungen und Initiativen, deren Engagement sich darauf richtet, Erfurt für seine Bewohner zukunftsfähiger zu gestalten. In der Zusammenarbeit sehen wir ein großes Potenzial, um Synergien zu nutzen. Ein so zu bildendes Netzwerk bietet möglichen Unterstützern einen Überblick, um ihre Mittel entsprechend ihres eignen Leitbildes und vorhandener Bedarfe einzusetzen.

Dabei soll die Stiftergemeinde einen guten Querschnitt des gesellschaftlichen Lebens widerspiegeln: Kultur, Wirtschaft, Soziales, Vereine, Handel und Verwaltung. Junge und Alte, Menschen jeder Berufsrichtung finden sich zusammen, denen das Wohl ihrer Stadt am Herzen liegt. Zusammen sind sie MultiplikatorInnen guter Ideen für ihre Stadt und motivieren zugleich ihre MitbürgerInnen, wenn es um Einsatzbereitschaft und konkrete Projekte geht.


Etwas tun für die Menschen, für die Stadt, für die Zukunft

Die BürgerStiftung Erfurt sucht Menschen die sich in die Projekte und Aktionen der BürgerStiftung einbringen und Erfurt mitgestalten wollen. Was sich hinter Schlagworten wie Erfurter SpendenParlament, Erfurter Grüne Hausnummer, Natur in Graue Zonen, Marktplätze für Gemeinnützige und Unternehmen oder Bürgerfeste verbirgt oder welche Projekte wir als kleine Stiftung schon unterstützen sehen Sie auf dieser Webseite.
Haben Sie Zeit und eigene Ideen, die Sie in bestehende und neue Projekte der Stiftung einbringen möchten? Lassen Sie uns gemeinsam in der BürgerStiftung an der Zukunft Erfurts und dem Zusammenleben in dieser Stadt arbeiten. Wir suchen Menschen, egal ob jung oder alt, Mann oder Frau, Neu- oder Ur-Erfurter, die mit uns an Projekten arbeiten oder die gute Projekte anderer ermöglichen! Ehrenamtlich wollen wir Sinn stiften.
Haben Sie keine Zeit, finden aber die Ziele der BürgerStiftung gut? Für die Projekte und Arbeit der BürgerStiftung sind auch Zustiftungen oder Spenden sehr willkommen.
Nehmen Sie Kontakt zu uns auf:


Aktuelles

1. Plenum Erfurter Spendenparlament am 23.06.2017 erfolgreich gestartet


Erfurter SpendenParlament erfolgreich gestartet
Neun Spendenparlamentarier über vier Anträge und die Verwendung von 6.000 Euro entschieden

Erfurt. Das Erfurter SpendenParlament hat am Freitag den 23.06.2017 erstmals getagt. Insgesamt 12 Spender hatten sich durch ihre Spenden als Parlamentarier qualifiziert. An der ersten Sitzung haben davon neun Spenderinnen und Spender teilgenommen. „Ich finde es eine gute Idee, gemeinsam mit den Projektträgern über die Anträge zu sprechen und gemeinsam zu entscheiden,“ so Parlamentarierin Gabriele Rebhahn-Wölke.
Mit nur einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen. In diesem Sinne hatten die Parlamentarier über die Verwendung von 6.000 Euro zu entscheiden, die aus ihren eigenen Spenden, einem Zuschuss der Sparkassenstiftung Mittelthüringen und der BürgerStiftung Erfurt stammten. Diesem Etat standen vier Anträge mit einem Volumen von insgesamt 8.617 Euro gegenüber.
Oberbürgermeister Andreas Bausewein, der dem Erfurter SpendenParlament zu seiner ersten Sitzung seine Aufwartung machte, war zuversichtlich: „Bei diesem Verhältnis von Etatansatz und Verwendungsmöglichkeiten bin ich zuversichtlich, dass Sie die richtige Entscheidung treffen werden.“ Er bewertete das SpendenParlament als innovativen Ansatz für Erfurt und wünschte den Parlamentariern, dass es Ihnen gelingt, gemeinsam und ausschließlich an den Projekten orientiert zu entscheiden.
„Wann besteht schon mal die Möglichkeit, dass der Antragsteller sein Projekt vorstellen kann?“: sagte Anne-Katrein Maschke und nahm wie die anderen Parlamentarier begeistert an der Entscheidungsfindung teil.
Im Ergebnis hat das Erfurter SpendenParlament Plattform e.V. 3.200 Euro für das Projekt Containercafe am Herrenberg für die Anschaffung und den Transport eines Containers sowie erste Umbauarbeiten bewilligt. 1.670 Euro hat die Initiative Klezmerband für die Produktion eines Films zur Dokumentation und der bisherigen Auftritte und für die Gewinnung weiterer Musiker erhalten. Als drittes Projekt wurde Kindervisionen e.V. Erfurt für einen Ferienausflug für Kinder mit 417 Euro unterstützt. Die Unterstützung des vierten Antrags der Thüringer Arbeitsloseninitiative – Soziale Arbeit e.V: hat das SpendenParlament zurückgestellt. Der Restbetrag wurde in die Rücklage für kommende Sitzungen des SpendenParlaments genommen.
Simone Rau als Projektleiterin des Erfurter SpendenParlaments und Thomas Koch als Vorstandsmitglied der BürgerSitftung Erfurt danken den Parlamentarierinnen und Parlamentariern für ihr Engagement und ihre Entscheidungen. Gleichzeitig kündigten sie an, dass das SpendenParlament erneut im ersten Halbjahr 2018 tagen wird und riefen die Parlamentarierinnen und Parlamentarier dazu auf, für das SpendenParlament zu werben und es damit wachsen zu lassen.

Informationen zum Projekt Spendenparlament finden Sie hier.


Szenencollage mit jungen Flüchtlingen Theater Schotte

Absurditäten des Hier-Seins


Was wäre, wenn kein Krieg mehr wär? Wenn nicht Ahmad, Amin oder Monhal hätten fliehen müssen aus ihrer Heimat, wenn sie nicht in Erfurt gestrandet wären und stattdessen Erfurter zu Besuch kämen in ihrer Heimat Syrien oder Afghanistan? Darum ging es in einer der Szenen auf der Schotte-Bühne, welche am Dienstag, 20. Juni, um 20.30 Uhr das “Krieg und Frieden” im Spielplan hatte und eine Gruppe geflüchteter junger Männer schauspielernd auf der Bühne stand.
Eigentlich, so erinnert sich Christian Weiß, der die Gruppe betreut, war das Theaterspiel für minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge gedacht. Doch das Konzept von Bürgerstiftung Erfurt in Kooperation mit dem Theater “Die Schotte” ging nicht auf. Zwar waren im April 2016, zum Start des Projekts, bei dem es spielerisch um Sprachvermittlung und Integration gehen sollte, ein paar Jugendliche gekommen. Doch schnell habe sich herausgestellt, dass die Jugendlichen schon gut durch Schule und Sprachkurse eingebunden und vor allem ausgelastet sind. Wer zu den Proben kam, waren Männer ab 18 Jahren aufwärts. “Mal kam nur einer, mal acht von den Erwachsenen”, blickt Weiß zurück, der als Künstler, als Theaterregisseur und -pädagoge arbeitet, hauptberuflich in der Flüchtlingssozialarbeit beim Deutschen Familienverband beschäftigt ist.
Aus seiner Arbeit kennt er den Druck, dem die Geflüchteten ausgesetzt sind, weiß von den Problemen, vor die sie der Alltag in Deutschland stellt.
Es sei nach wie vor ein Kommen und Gehen bei den Teilnehmern, sagt Weiß. Wer aber zu den Proben komme, der sei voll und ganz da, konzentriert und mit großem Engagement dabei. Die Zeit des Ramadan und der Ferien war dabei ein Teilnehmer-Tief, am stärksten war das Interesse am Mitwirken in der Theatergruppe nach einer kleinen, ersten Vorstellung zum alternativen Weihnachtsmarkt der Bürgerstiftung in der Barfüßerkirche. Da sprach sich das Projekt, für das in den Einrichtungen und Unterkünften geworben wurde, erst so richtig herum unter den Flüchtlingen. Die Fluktuation ist hoch, aus manchmal ganz irrationalen Gründen: wenn beispielsweise per Whatsapp das Gerücht die Runde macht, um in Deutschland bleiben zu können, müsse man unbedingt mal hier, mal dorthin reisen. So bleibt die Verbindung auch zwangsweise lose, eine Verpflichtung zur Teilnahme gebe es schließlich ohnehin nicht, wie Christian Weiß sagt.
Freundschaften sind entstanden. Er schätzt die Bühnenpräsens der Akteure, die vielleicht von ihrer krassen Lebenserfahrung, aus Flucht-Erlebnissen her rühre: “Sie sind sich ihrer selbst sehr bewusst”, sagt Weiß. Oqba Bouzian, Flüchtling aus Damaskus und Bundesfreiwilliger in der Schotte seit Mai 2016, übersetzt, wo dies noch nötig ist.
So frei wie die Teilnahme, so frei die Themenwahl für die Szenencollage. Absurditäten des Hier-Seins gehören dazu, die 1000 Zettel, die es in Deutschland nach der Ankunft auszufüllen gab, der Willkommensapplaus am Bahnhof, die Hubschrauber und die Bomben in der Heimat…
“Für alle ist das Theaterspiel eine andere Welt: Hier schalten sie ab, widmen sich ganz dem Vergnügen”, sagt Weiß. Und es füllt eine Lücke: Während Jugendlichen schnell die Integration durch den Schulalltag gelingt, ist das Angebot für junge Erwachsene nur schmal.


Bürgerfest am 10.06.2017 - Stadt im Wandel

Aktionstag Nachhaltigkeit


Bürgerfest am 10.06.2017 – Stadt im Wandel

Aktionstag Nachhaltigkeit

Das Bürgerfest „Stadt im Wandel“ fand im Hirschgarten statt. Unter dem Motto „Stadt im Wandel“ lud ein breites Bündnis aus Vereinen, Initiativen und der Stadt Erfurt zum nachhaltigen Bürgerfest ein. Viele Informationen, Mitmach-Aktionen, Kunst, Musik und Gespräche sowie ein regionales bio-faires Catering an 40 Ständen rund um das Thema „Nachhaltigkeit“ erwartete die Gäste.

Auch wir waren mit unserem Stand vertreten und durften sogar auf die Bühne und unser Projekt „Erfurter SpendenParlament“ vorstellen. Wir haben gute Gespräche zu unserem Projekt Grüne Hausnummer und dem Spendenparlament geführt.

Vor dem Hintergrund der weltweiten aktuellen Themen wie Klimawandel, Energieressourcen, Krieg und Flucht stellt sich die Frage: Wie soll denn ich als Bürger oder die Stadt Erfurt hier wirksam werden? Zudem ist Nachhaltigkeit immer noch ein sperriger Begriff. Informationen und Mitmachaktionen an 40 Ständen zeigen deshalb im Hirschgarten, was an nachhaltiger Entwicklung, an Erkenntnis, Idee und Konzept und manchmal auch als Produkt in Erfurt und Thüringen schon da ist.

Mitmachen oder selber (Nach)machen oder einfach Genießen Für jeden war etwas dabei – nicht nur zum „Lernen“ – sondern vermutlich auch zum Mitmachen oder selber (Nach)machen oder einfach Genießen.


Thüringer Stiftungstag 09.06.2017

Regional aktiv - landesweit vernetzt


An diesem Tag präsentieren sich die Thüringer Stiftungen gemeinsam mit ihren Partnern. Unter dem Motto “Regional aktiv – landesweit vernetzt” stellen Stiftungen aus dem ganzen Freistaat ihre vielfältige Arbeit und ihre Ziele vor.
Neben dem vermittelten Beitrag einiger Szenen der Flüchtlinge aus dem Projekt mit der Schotte haben wir an unserem Stand positive Netzwerkarbeit betrieben.
Das Programm wurde gestaltet durch die Thüringer Stiftungen aus den Bereichen Kunst und Kultur, Bildung und Wissenschaft, bürgerschaftliches Engagement, soziales Engagement sowie Banken und Rechtspflege. Eingeladen waren Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und kommunale Vertreter sowie Förderer und alle Bürgerinnen und Bürger, die sich über die Thüringer Stiftungslandschaft informierten.


Amtsblatt der Landeshauptstadt Erfurt vom 21. April 2017:

Demokratie praktisch erleben

Erfurter Spendenparlament als Modell für nachhaltige Entwicklung


Mit dem Erfurter Spendenparlament lädt die Bürgerstiftung Erfurt nach einem neuen Modell zur Förderung konkreter Initiativen und Projekte für eine nachhaltige Entwicklung in Erfurt ein. Im Kern geht es darum, Projekte von Erfurter Initiativen und Vereinen für und in Erfurt zu unterstützen. Daneben soll das Erfurter Spendenparlament auch ehrenamtliches Engagement, persönliche Verantwortungsbereitschaft und demokratische Teilhabe fördern sowie die Vernetzung und Identifikation zwischen Spendern und den Trägern von Projekten und Initiativen in der Erfurter Stadtgesellschaft entwickeln – ein Projekt von Bürgern für Bürger.

Die Bürgerstiftung Erfurt stellt für eine Pilotphase 5.000 Euro zur Verfügung und sammelt über die Spendenplattform Startnext weitere 5.000 Euro, um das Erfurter Spendenparlament zu starten. Damit soll ein Angebot für Engagement und Zusammenarbeit von Erfurtern für Erfurter entwickelt werden.

Welche Projekte unterstützt werden, darüber entschei- den die Spender gemeinsam in einer gemeinsamen Parlamentssitzung. Jeder Spender und jede Spenderin, der über Startnext mindestens 50 Euro spendet, wird Mitglied des Erfurter Spendenparlaments. Das Erfurter Spendenparlament tagt öffentlich. Die Bewerber um

Spendengelder stellen dort ihre Projekte vor. Danach können die Parlamentarierinnen und Parlamentarier im Plenum Fragen zu den Projektanträgen stellen, diskutieren, Änderungen beantragen und über die Förderung beschließen.

Parlamentarier und solche, die es werden wollen, melden sich an bei
www.startnext.com/erfurterspendenparlament

Initiativen und Akteure, die ihre Projekte dem Spendenparlament zur Entscheidung vorlegen möchten senden eine Projektskizze mit Kontaktdaten an


Auszeichnung: „Natur in graue Zonen“ ist Jahresprojekt 2016 der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Die BürgerStiftung Erfurt beteiligte sich zwischen 2013 und 2016 am Modellprojekt “Natur in graue Zonen” des Wissenschaftsladens Bonn – gemeinsam mit Duisburg und Wiesloch.
Am 31.01.2017 wurde das Modellprojekt nun als Jahresprojekt 2016 der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Gemeinsam mit Michaela Shields (WILA Bonn) nahmen Jörg Lummitsch und Frank Mittelstädt als Vertreter der BürgerStiftung Erfurt die Auszeichnungsurkunde, überreicht von Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth, in Berlin entgegen.


Das Erfurter Spendenparlament im Stadtgespräch | 12.01.2017

v. l. Thomas Koch, Vorstand Bürgerstiftung Erfurt; Simone Rau, Projektmanagerin Erfurter Spendenparlament; Gabriele Wölke-Rebhahn, Spenderin Erfurter Spendenparlament <br />
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt / J. Ahlke
v. l. Thomas Koch, Vorstand Bürgerstiftung Erfurt; Simone Rau, Projektmanagerin Erfurter Spendenparlament; Gabriele Wölke-Rebhahn, Spenderin Erfurter Spendenparlament
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt / J. Ahlke

Am 12. Januar 2017 waren wir mit dem Erfurter Spendenparlament zu Gast in der Sendung Stadtgespräch bei Radio F.R.E.I. Die Projektmanagerin des Spendenparlaments Simone Rau und Thomas Koch, Vorstandsmitglied der BürgerStiftung Erfurt, erläuterten wie die Arbeit des Parlaments organisiert wird, Spenderin Frau Wölke-Rebhahn stellte die Motive zu spenden und ihrer Mitarbeit dar.

Den Beitrag gibt es z.B. hier zum Nachhören:
www.erfurt.de/ef/de/service/mediathek/audios/125897.html


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